Gesundheits-Tipps
30.04.2003
Kraftknolle Kartoffel
Schädlich für die Figur ist nicht die Kartoffel, sondern meist das Drumherum: sahnige Soßen oder reichlich Fett bei der Zubereitung. Die Kartoffel selbst besteht zu 75 % aus Wasser, enthält leicht verdauliche Kohlenhydrate, biologisch hochwertiges Eiweiß, aber fast kein Fett. Sie enthält so viel Kalium, dass sie die Muskeltätigkeit stimuliert und gleichzeitig den Körper entwässert. Ihr Gehalt an Eisen regt die Blutbildung an. Um den Bedarf an Vitamin B6 zu decken, ist die Kartoffel besonders geeignet. Vitamin B6 ist wichtig für den Eiweißstoffwechsel und den Sauerstofftransport im Körper. Die Harnsäurearmut der Kartoffel wirkt der Entstehung von Gicht und Harnsäuresteinen entgegen. Ihr geringer Natriumgehalt beugt dem Bluthochdruck vor.Am besten mit Schale genießen
Eine alte Bauernweisheit besagt: “Das Beste sitzt unter der Schale“. Die Knollen sollten also nur sehr sparsam oder gar nicht geschält werden, da viele Vitamine und Mineralstoffe dicht unter der Schale sitzen. Ideale Zubereitungsformen sind Pell- oder Folienkartoffeln. Geschälte Kartoffeln sollte man vor dem Kochen nicht zu lange im Wasser liegen lassen, denn so werden zusätzlich Nährstoffe entzogen. Alle oberirdisch wachsenden Teile der Kartoffelpflanze enthalten das giftige Alkaloid Solanin – und sollten keinesfalls gegessen werden. Grüne Stellen an den reifen Knollen müssen aus demselben Grund großzügig weggeschnitten werden.
Quelle:
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Stand: August 2010
