Gesundheits-Tipps
30.03.2006
Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit
Wer unter Frühjahrsmüdigkeit leidet sollte viel an die frische Luft gehen und sich dort körperlich betätigen. Nach Angaben der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) sind regelmäßige Spaziergänge, Walking und Fahrrad fahren besonders empfehlenswert. Auch das abwechselnd heiße und kalte Duschen am Morgen regt den Kreislauf an und hilft gegen Abgeschlagenheit.
Der DAK zufolge hat etwa jeder Zweite mit der Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen, die meist zwischen März und Mai auftritt. "Betroffene fühlen sich vor allem müde und schlapp", so DAK-Expertin Nina Waldheim. Die Ursache dafür liege in einer hormonellen Umstellung des Körpers. Auf der einen Seite ist das Schlafhormon Melatonin, das der Organismus im Winter verstärkt produziert, immer noch wirksam. Gleichzeitig beginnt der Körper in dieser Jahreszeit vermehrt den Botenstoff Serotonin zu bilden, der an zahlreichen Körperfunktionen beteiligt ist und dabei auch ein Gefühl des Wohlbefindens und der Zufriedenheit auslöst. Wegen letzterem wird Serotonin auch häufig als "Glückshormon" bezeichnet. Dieser Übergangszustand im Hormonaushalt steckt hinter der Frühjahrsmüdigkeit. Neben viel frischer Luft rät die Expertin, ruhig mal länger zu schlafen und auf eine vitaminreiche Kost zu achten.
Quelle: dpa
