Gesundheits-Tipps
29.11.2007
Massagen und Wärme helfen bei Gelenkbeschwerden
Bei ersten Anzeichen von Gelenkbeschwerden, die durch nass-kaltes Wetter verursacht werden, sollten die betroffenen Körperregionen mit Massagen und Wärme behandelt werden. Dies rät das fachärztliche Beratungsportal "Qualimedic". So kann beispielsweise eine Wärmflasche oder auch ein heißes Bad mit ätherischen Ölen wie Rosmarin oder Edeltanne die Beschwerden lindern und die Glieder entspannen.
Dass die Gelenke schmerzempfindlich auf nass-kaltes Wetter reagieren, muss nicht zwangsläufig auf Erkrankungen wie Rheuma, Arthrose oder Gicht zurückzuführen sein. "Viele atmosphärische Faktoren wie Luftdruck, Feuchtigkeit und Temperatur können eine Rolle spielen", erklärt der Orthopäde und Schmerztherapeut Dr. Michael Buhr. Durch einen sinkenden Luftdruck kann beispielsweise das Gewebe in den Gelenken anschwellen, was bei den Betroffenen zu Schmerzen führen kann. Da vor einem Unwetter der Luftdruck fällt, macht sich bei Wetterfühligen der beginnende Wetterumschwung körperlich bemerkbar. Kälte kann die Beschwerden noch verstärken, weil sich Muskeln und Sehnen zusammenziehen. Die gedrückte Herbststimmung kann zusätzlich die persönliche Wahrnehmung verändern und zu einer verstärkten Schmerzempfindung führen.
Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, bei kühlem, regnerischem Wetter warme Kleidung zu tragen und sich vor Nässe zu schützen. Sind die Schmerzen trotz Massagen und der Zuführung von Wärme sehr stark und dauern längere Zeit an, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursachen abzuklären.
Quelle: Global Press
