Gesundheits-Tipps
28.09.2006
Tipps zum Schutz vor Nagelpilz
Um sich vor Nagelpilz zu schützen, sollten Strümpfe und Handtücher regelmäßig gewechselt werden. Dies empfiehlt der Berufsverband der Deutschen Dermatologen. Nach Angaben des Hautärzteverbandes können sich auf Strümpfen und Handtüchern Keime ansiedeln, die den Nagelpilz verursachen. Deshalb sollte beides auch immer mit 60 Grad Celsius gewaschen werden, denn bei dieser Temperatur werden die Krankheitserreger abgetötet. Da Nagelpilz vorwiegend an feuchten Stellen auftritt, sollten nach dem Baden, Duschen oder Waschen die Zehenzwischenräume gut abgetrocknet werden. Zudem sollte Luft an die Füße gelassen werden, damit sie gut trocknen können. Im Sommer ist Barfuss laufen – wo immer es geht – empfehlenswert, um Schwitzfüßen vorzubeugen.
Typisch für eine Nagelpilzinfektion sind stumpfe, verfärbte und fleckige Nägel. Die Experten empfehlen zur Behandlung medizinischen Nagellack oder andere äußerlich anwendbare Mittel, wenn nicht mehr als 70 Prozent des Nagels befallen sind. Ist auch die Nagelwachstumszone vom Pilz betroffen, sollte zusätzlich zur äußerlichen Behandlung des Nagels ein Antipilzmittel eingenommen werden. Die Behandlung sollte solange andauern, bis ein pilzfreier Nagel nachgewachsen ist.
Quelle: dpa
