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27.07.2007

Bei einem Sonnenbrand benötigt die Haut besondere Pflege

Wer sich einen Sonnenbrand holt, sollte auf die betroffenen Stellen der Haut zunächst ein kühlendes Gel und anschließend eine Feuchtigkeitscreme auftragen. Dies empfiehlt Gertraud Kremer vom Berufsverband Deutscher Dermatologen. Wenn es sich nur um einen leichten Sonnenbrand handelt, reiche es aus, die Haut mit feuchten Umschlägen zu kühlen, so die Hautärztin. Für die Behandlung der sonnenstrapazierten Haut eigenen sich so genannte „After-Sun-Produkte“ besonders gut. Der Expertin zufolge sind diese Produkte darauf abgestimmt, die durch die Sonne geschädigte Zellstruktur der Haut zu reparieren. Auch traditionelle Hausmittel wie Quarkumschläge oder Gurkenscheiben können helfen.

Bei schwereren Verbrennungen bilden sich auf der Haut Schwellungen, Blasen oder nässende Stellen. In diesen Fällen ist es ratsam, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Falls es notwendig sein sollte, kann der Arzt dann spezielle, unter Umständen auch kortisonhaltige Salben verschreiben. Sie fördern die Heilung der betroffenen Hautpartien und verhindern mögliche Entzündungen.

Um einen Sonnenbrand zu vermeiden, sollte man sich an einige Regeln halten. „Wichtig ist, sich langsam an die Sonne zu gewöhnen“, rät die Hautärztin. Je nach Hauttyp und Aufenthaltsdauer in der Sonne sollte eine Sonnenschutzcreme mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor verwendet werden. Ein Sonnenbrand trete besonders häufig auf dem Nacken und den Ohren auf, betont die Expertin. „Da wird immer vergessen, sich einzuschmieren.“ Hat man sich einen Sonnenbrand einmal zugezogen, sollte die betroffene Stelle für 2 bis 3 Tage geschont werden. Am besten man setzt die geschädigte Haut in dieser Zeit nicht der Sonne aus. „Die neue Haut ist erstmal ohne Schutz“, erklärt Kremer. Dieser müsse erst langsam wieder aufgebaut werden.

Quelle: dpa

Stand: August 2011

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