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25.06.2009

Häufiger Verzehr von süßen und sauren Lebensmitteln greift den Zahnschmelz an

Wer viel Süßigkeiten, Kuchen und säurehaltige Lebensmittel isst, schadet seinem Zahnschmelz und erhöht somit das Kariesrisiko. Grund dafür ist, dass Süßes und Saures die Wirkung des Speichels – der eine wichtige Schutzfunktion für den Zahnschmelz darstellt – beeinträchtigen, so die Initiative Pro Dente.

Zu den Aufgaben des Speichels gehört es, Keime in der Mundhöhle zu beseitigen, wichtige Mineralien für den Aufbau des Zahnschmelzes zu liefern und Säuren zu neutralisieren. Durch den häufigen Verzehr von süßen Lebensmitteln wird der Speichel aber zunehmend für den Kampf gegen die Gärungsbakterien des Zuckers gebunden. Eine ausreichende Mineralisierung der Zähne findet nicht mehr statt und der Schmelz wird weich.

Säurehaltige Lebensmittel, wie Zitrusfrüchte und Cola, greifen den Zahnschmelz direkt an. Werden die Zähne anschließend dann noch mechanisch bearbeitet, droht der Schmelz weggeputzt zu werden. Deshalb empfiehlt Pro Dente grundsätzlich: „Nach Saurem die Finger weg von der Zahnbürste.“ Die schädlichen Säuren entstehen auch beim Abbau von in der Nahrung enthaltenem Zucker durch Gärungsbakterien. Nach dem Essen mit dem Zähne putzen immer etwas zu warten, zahlt sich also aus.

Nach Angaben der Experten von Prodente gibt einen einfachen Test, mit dem die Schutzfunktion des Speichels überprüft werden kann. Er misst die Konzentration der Bakterien im Speichel sowie seinen pH-Wert. Ist der Gehalt an Bakterien zu groß oder der pH-Wert zu niedrig, kann der Speichel den Zahnschmelz nicht mehr ausreichend schützen.

Quelle: Prodente

Stand: August 2009

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