Gesundheits-Tipps
23.08.2007
Schutz von Sonnencremes lässt beim Schwitzen nach
Wer an heißen Tagen in der Sonne Sport treibt, muss sich häufiger mit einer Sonnenschutzcreme einreiben, um keinen Sonnenbrand zu bekommen. Darauf weist der Hautexperte Rüdiger Greinert vom Dermatologischen Zentrum Buxtehude hin. Der Grund dafür sei, dass beim Schwitzen die Sonnenschutzmittel schneller verlaufen. Dabei spült der Schweiß die Sonnenschutzcreme aus den Hautschichten heraus, sodass die Schutzwirkung verloren geht.
Grundsätzlich ist es ratsam, sich rechtzeitig vor dem Training einzucremen. Dadurch kann das Sonnenschutzmittel einziehen und auch untere Hautschichten erreichen. Jogger sollten sich beispielsweise eine halbe Stunde vor dem Laufen eincremen, empfiehlt der Experte. Das Verlaufen der Creme wird dadurch zwar verzögert aber nicht gänzlich verhindert. Wenn beim Joggen das Schwitzen einsetzt sollte man deshalb nicht zu lange warten. „Dann heißt es: Anhalten, abtrocknen, nachlegen“, so Greinert.
Sinnvoll sei auch, eine wasserfeste Sonnencreme zu verwenden, weil die nicht so schnell verlaufe, erklärt der Hautspezialist. „Ob das Wasser von innen oder von außen kommt, ist im Prinzip egal.“ Aber auch wasserfeste Sonnenschutzmittel sollten nach einiger Zeit erneut aufgetragen werden. Spezielle Sport-Sonnencremes bieten nach Ansicht des Experten keinen Schutz, der über den einer wasserfesten Creme hinausgeht.
Quelle: dpa