Gesundheits-Tipps
20.09.2007
Bei „Mausarm“ regelmäßig die Sitzposition ändern
Wer jahrelang regelmäßig am Computer arbeitet, läuft Gefahr, sich einen „Mausarm“ zuzuziehen. Der Begriff „Mausarm“ steht für eine Überlastung des Arms, die durch permanentes Klicken der Computermaus verursacht werden kann. Dabei werden in den Muskeln, Sehnen und Gelenken des Arms durch die einseitige Belastung kleine Verletzungen verursacht, die wegen der permanenten Beanspruchung nicht ausheilen können, so das Deutsche Grüne Kreuz. Die Folgen sind dann größere Schäden im Gewebe, die sich durch Schmerzen und Kraftlosigkeit im Arm bemerkbar machen. Auch ein Ziehen und Kribbeln im Arm können auf einen „Mausarm“ hindeuten.
Um einen „Mausarm“ zu verhindern oder bereits vorhandenen Beschwerden entgegenzuwirken, sollte die Sitzposition am Computer immer wieder verändert werden. Dadurch werden einseitige Belastungen der Muskeln und Gelenke vermieden. Die Experten des Grünen Kreuz empfehlen zudem, eine grundsätzliche Umgestaltung des Arbeitsplatzes in Erwägung zu ziehen. Sinnvoll seien beispielsweise eine geteilte Tastatur oder Armauflagen, die die Gelenke schonen. Außerdem sollte die Computerarbeit immer wieder von kurzen Pausen unterbrochen werden, die neben den Handgelenken auch den Rücken entlasten. Ein weiterer Tipp: Wann immer es möglich ist, sollte der Mausklick durch die Verwendung von Tastenkombinationen ersetzt werden.
Quelle: dpa
