Gesundheits-Tipps
20.01.2009
Tipps gegen kalte Hände und Füsse
In den Herbst und Wintermonaten klagen viele Menschen über kalte Hände und Füsse. Grund dafür ist eine Reaktion des Organismus auf die niedrigen äußeren Lufttemperaturen. Um die Körpertemperatur im Rumpf auf 37 Grad Celsius konstant zu halten, werden die Blutgefäße in den Gliedmaßen verengt, sodass verstärkt die zentralen Regionen des Körpers durchblutet werden. Die Körperperipherie, insbesondere Füsse und Hände, werden dadurch weniger stark durchblutet und fühlen sich kalt an. Bei Personen mit niedrigem Blutdruck tritt dieser Effekt noch verstärkt auf, weil die Gliedmaßen noch schlechter durchblutet werden. „Personen mit niedrigem Blutdruck sind besonders anfällig für kalte Füsse“, so Berthold Dietsche vom Deutschen Hausärzteverband. Gleiches gilt für Patienten, deren Gefäße durch Ablagerungen verengt sind.
Um kalten Händen und Füssen entgegen zu wirken sollte man Sport treiben und sich körperlich bewegen. Auf diese Weise könnten die Blutgefäße trainiert werden, erklärt Dietsche. Eine weitere Möglichkeit sind regelmäßige Saunagänge und Wechselduschen. Durch den Temperaturwechsel wird der Kreislauf angeregt und die Durchblutung in Venen und Arterien gefördert. Rauchen und fettes Essen verursacht Ablagerungen in den Gefäßen. Wer sich hier einschränkt oder ganz darauf verzichtet, tut ebenfalls etwas für seine Gefäße.
Quelle: ddp