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19.05.2004

Gegen Frühjahrsmüdigkeit hilft frische Luft

Auf die ersten warmen Tage im Frühling reagieren viele Menschen mit Frühjahrsmüdigkeit. Gründe dafür sind erweiterte Blutgefäße, die zu einem sinkenden Blutdruck führen, und eine hormonelle Umstellung des Organismus durch längere und hellere Tage, so die Umweltmedizinerin Monika Schulze vom Klinikum Augsburg. "Am besten hilft Bewegung und frische Luft gegen die Frühjahrsmüdigkeit." Zudem empfiehlt sie, regelmäßig Obst und Gemüse zu essen.

Die Internistin warnt allerdings davor, entsprechende Symptome immer auf eine vermeintliche Frühjahrsmüdigkeit zu schieben. Wenn Beschwerden wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Schwindel und Kopfschmerzen länger anhielten, müssten sie medizinisch abgeklärt werden. "Da können organische Erkrankungen vorliegen, wie Zuckerkrankheit, eine Funktionsstörung der Schilddrüse oder das chronische Müdigkeitssyndrom durch Umweltschadstoffe", erklärt die Ärztin.

Die Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit sind noch nicht vollständig geklärt. Neben der Hormonumstellung vermuten Wissenschaftler auch, dass die Schlappheit durch Reste eines Urinstinktes für einen Winterschlaf verursacht sein könnte.


Quelle: dpa

Stand: August 2010

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