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18.10.2007

Radfahren ist gut für Gelenke

Wer unter Schmerzen in den Gelenken, insbesondere den Kniegelenken, leidet, kann diese durch Radfahren lindern. Darauf weist die Initiative Stark gegen den Schmerz in München hin. Grund dafür ist, dass bei einer richtigen Einstellung des Rads die Haltemuskulatur durch das Treten gestärkt und damit die Kniegelenke entlastet werden. Zudem wirkt sich Radfahren günstig auf die Produktion von Gelenkflüssigkeit aus, die zwischen den Gelenkflächen als Schmierstoff dient. Ein weiterer Vorteil ist, dass auf dem Rad nicht das volle Körpergewicht auf den Kniegelenken lastet und sie dadurch geschont werden.

Um eine positive Wirkung zu erzielen, müssen allerdings die Sattel- und Lenkerhöhe beim Fahrrad richtig eingestellt sein. Als Regel gilt: Beim Sitzen auf dem Sattel muss das ausgestreckte Bein mit der Ferse das untere Pedal erreichen. Wichtig ist auch, dass der Lenker höher steht als der Sattel und somit eine aufrechte Haltung ermöglicht. Das Fahrrad sollte in jedem Fall eine Gangschaltung mit vielen kleinen Gängen haben. Dies ermöglicht, mit einem nicht zu hohen Kraftaufwand zu radeln, wodurch eine Überlastung der Gelenke verhindert wird.


Quelle: dpa

Stand: August 2010

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