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17.11.2011

Thymian hilft bei Erkältungen

Die Heilpflanze Thymian eignet sich für die Behandlung von Erkältungen. Dabei sollte aber auch auf die Art der Beschwerden geachtet werden. So kann man sich bei trockenem Husten die krampflösende und antivirale Wirkung des Thymian zu Nutze machen. Allerdings sei es ratsam, ihn bei diesem Husten mit einer Pflanze zu kombinieren, die die angegriffenen Schleimhäute schützt, erklärt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg. Dafür geeignet wäre beispielsweise die Eibischwurzel, weil sie viele so genannte Schleimstoffe besitzt.

Auch bei einem Husten mit Auswurf bringt Thymian Linderung, indem er den Abtransport des Hustenschleims unterstützt. „Außerdem wirkt er einer bakteriellen Infektion entgegen, die zum viralen Infekt einer Erkältung hinzukommen kann“, so der Wissenschaftler. Auch bei Schnupfen oder einer Nasennebenhöhlenentzündung ist die Heilpflanze hilfreich. In eine Schüssel heißes Wasser sollte man 2 Tropfen Thymianöl pro Liter Wasser geben und dann, mit einem Handtuch über dem Kopf und dicht über der Schüssel, den Wasserdampf inhallieren, empfiehlt Mayer. Nach der Behandlung sollte man Zugluft meiden.

Thymian ist in vielen Erkältungs- und Hustenmitteln enthalten. Die Wirkstoffe der Pflanze sind ätherisches Öl, Gerbstoffe und so genannte Flavonoide. Bei den Flavonoiden handelt es sich um spezielle Inhaltsstoffe von Pflanzen, für die eine vielfältige medizinische Wirkung bekannt ist. Extrakte des Thymians und Thymianöl wirken gegen Bakterien, Viren und Pilze. Das ätherische Öl und die Flavonoide sind krampflösend und entzündungshemmend.

Quelle: dpa