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15.11.2007

Bei Schlafstörungen kann eine Umstellung der Essgewohnheiten helfen

Schlafstörungen können unter Umständen auch mit den Essgewohnheiten zusammenhängen. Nach Angaben des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen BKK in Berlin belasten beispielsweise fette Speisen und blähende Nahrungsmittel den Verdauungstrakt und führen dadurch bei vielen Menschen zu einem unruhigen Schlaf. Betroffene sollten daher darauf achten, dass sie zum Abendessen nichts oder zumindest nur wenig Fettes und Blähendes wie beispielsweise Hülsenfrüchte zu sich nehmen.

Ungünstig sind auch Nahrungsmittel mit einem hohen Zuckergehalt, wie beispielsweise Kuchen und Süßigkeiten, sowie Fleisch und Kaffee. Sie regen den Magen zu einer erhöhten Säureproduktion an, was dann zu unangenehmem Sodbrennen in der Nacht führen kann. Für einen ruhigen Schlaf sei es ebenso wenig ratsam, sich hungrig ins Bett zu legen, so die BKK-Experten. Deshalb sollte auf das Abendessen nicht gänzlich verzichtet werden. Empfehlenswert sei allerdings, die letzte Mahlzeit des Tages vor 18 Uhr einzunehmen.

Wer unter Schlafstörungen leidet, sollte die genannten Empfehlungen beachten. Eine entsprechende Umstellung der Essgewohnheiten kann in vielen Fällen zu einem ruhigen Schlaf beitragen.

Quelle: dpa

Stand: August 2010

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