Gesundheits-Tipps
14.09.2006
Bei gelegentlichen Spannungskopfschmerzen können Ausdauersport und Entspannungstechniken helfen
Wer unter gelegentlichen Spannungskopfschmerzen leidet muss nicht unbedingt ein Medikament einnehmen. Die Experten des „Migräne-Magazins“ weisen darauf hin, dass auch Ausdauersport und Entspannungstechniken bei Spannungskopfschmerzen helfen können. Typisches Symptom für diesen Kopfschmerztyp ist ein Pochen hinter der Stirn. Empfohlen werden Joggen, Walking, Fahrradfahren und Schwimmen sowie autogenes Training und die progressive Muskelentspannung. Bei der Technik der progressiven Muskelentspannung werden nacheinander einzelne Muskelgruppen, beispielsweise von Händen, Schultern und Zehen, bewusst für einige Sekunden angespannt und anschließend deutlich länger entspannt und gelockert. Damit soll vor allem die Anspannung der Muskulatur verringert werden. Bei einigen der Betroffenen können Krankengymnastik oder ein Psychotherapie die Beschwerden lindern. Ein weiterer Tipp gegen Kopfschmerzen: Pfefferminzöl, das auf der Stirn und den Schläfen mit den Fingern eingerieben wird.
Werden die Kopfschmerzen mit rezeptfreien Medikamenten – wie beispielsweise Acetylsalicylsäure, Iboprofen oder Paracetamol – behandelt , sollten diese nicht länger als 3 Tage hintereinander und nicht häufiger als zehnmal im Monat eingenommen werden. Das empfiehlt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DMKG). Eine zu häufige Einnahme der Schmerzmittel könne zu dauerhaften Kopfschmerzen führen, warnt die Gesellschaft. Bei starken, häufiger auftretenden und chronischen Kopfschmerzen sollte der Betroffene einen Arzt aufsuchen.
Quelle: dpa
