Gesundheits-Tipps
13.07.2007
Bei Insektenstichen helfen oft einfache Hausmittel
Wer von einer Biene, einer Wespe oder einem anderen Insekt gestochen wird, kann die Folgen des Stichs – wie Schwellungen, Schmerzen oder Juckreiz – häufig mit einfachen Hausmitteln behandeln. Die Zeitschrift „Baby und Familie“ empfiehlt, bei Bienen- und Wespenstichen eine Zwiebelscheibe auf die Einstichstelle zu legen und sie 10 Minuten einwirken zu lassen. Die Zwiebel enthält antientzündliche Substanzen, durch die die Schwellung zurück geht und der Schmerz gelindert wird.
Wird man von einer Biene oder Wespe in den Mund gestochen, sollten sofort Eiswürfel gelutscht werden, um eine lebensgefährliche Atemnot durch ein Anschwellen der Schleimhäute zu verhindern. Auch ein Stich in den Hals kann durch die dadurch verursachte Schwellung gefährlich werden. Hier können kalte Umschläge um den Hals helfen. In jedem Fall sollte der Notarzt gerufen oder der Gestochene unverzüglich zu einem Arzt gebracht werden, da Lebensgefahr besteht.
Ein Tipp, um nach Mückenstichen den Juckreiz zu lindern, sind kalte Wickel. Dabei wird ein feuchtes Tuch bis zu 20 Minuten lang auf die Einstichstelle gelegt und mit einem trockenen Wolltuch umwickelt. Auch Teerbaumöl eignet sich zur Behandlung von juckenden Stichen. Werden einige Tropfen des Öls auf die Einstichstelle aufgetupft, lässt der Juckreiz nach oder verschwindet ganz.
Quelle: dpa
