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13.03.2008

Regelmäßiger Sport hilft Krampfadern zu vermeiden

Durch regelmäßigen Sport und viel Bewegung kann der Entstehung von Krampfadern vorgebeugt werden. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) hin. Wichtig sei, die so genannte Wadenmuskelpumpe zu stärken und so den Rückstrom des Blutes in den Venen zu verbessern. "Menschen mit stehenden oder sitzenden Berufen sollten daher zwischendurch die Beine bewegen und sich unbedingt in der Freizeit sportlichen Ausgleich verschaffen", empfiehlt Prof. Malte Ludwig vom BDI. Auch wer anstatt eines Aufzuges die Treppe benutzt, erzielt einen positiven Effekt. Eine aktive Waden- und Oberschenkelmuskulatur drücke das Blut in den Venen zum Herzen, so der Experte.

Die Entstehung von Krampfadern wird begünstigt, wenn bei Bewegungsmangel das Blut in den Beinvenen gestaut wird. Dies führt zu einer krankhaften Überdehnung der Gefäßwände, die dann unter der Haut sichtbar werden. Auch die Venenklappen, die normalerweise den Rückfluss des Blutes verhindern sollen, werden geschädigt, sodass sich der Blutstau in den Venen weiter verstärkt. Weitere Faktoren, die zu Krampfadern führen können, sind eine angeborene Venenschwäche, eine Schwangerschaft sowie Übergewicht und Rauchen.

Sportarten, die sich günstig auf das Venensystem der Beine auswirken und der Bildung von Krampfadern entgegen wirken, sind laut Prof. Malte Schwimmen, Radfahren und Nordic Walking. Tennis und Badminton seien eher schädlich, weil sie durch abrupte Bewegungen in den Beinvenen einen übermäßigen Druck erzeugen. Auch ist es für die Betätigung der Beinmuskulatur besser, flache anstatt hohe Schuhabsätze tragen.

Quelle: dpa

Stand: August 2010

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