Gesundheits-Tipps
12.05.2005
Frische Luft und Bewegung gegen Frühjahrsmüdigkeit
Um gegen die Frühjahrsmüdigkeit anzugehen, rät das Deutsche Grüne Kreuz zu viel frischer Luft und Bewegung. So können bereits 5 Minuten sportliche Betätigung am Tag Herz und Kreislauf stärken, das Immunsystem des Organismus anregen und den Stoffwechsel in Schwung bringen. Auch Duschen mit abwechselnd heißem und kaltem Wasser oder Saunagänge sind gut, wenn man sich schlapp fühlt. Spaziergänge wirken sich positiv aus, weil das Sonnenlicht die Hormonproduktion anregt und damit eine schnellere Umstellung des Körpers von der kalten Jahreszeit auf den Frühling ermöglicht. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Der Organismus benötigt jetzt besonders viele Vitamine und Mineralstoffe. Der erhöhte Bedarf sollte durch viel Obst, Gemüse und Salate gedeckt werden. Jeden Tag sollte man 1,5 bis 2 Liter trinken. Eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme führt zu Kopfschmerzen und vermindert die körperliche Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit.
Nach Angaben des Grünen Kreuzes leiden in Deutschland 54 Prozent der Männer und 60 Prozent der Frauen an Frühjahrsmüdigkeit. Typische Symptome sind Kreislaufbeschwerden, Lustlosigkeit, Stimmungsschwankungen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit und Leistungsschwächen. Verantwortlich dafür sind Botenstoffe im Gehirn, deren Produktion auch von der Tageslänge und der Lichtintensität abhängt. Den länger werdenden Tagen und der zunehmenden Intensität der Sonnenstrahlen passt sich der Organismus an. Dieser Übergang wird von vielen Menschen als Frühjahrsmüdigkeit wahrgenommen. Hinzu kommen eine einseitige Winterernährung, zu wenig Bewegung in der kalten Jahreszeit und nicht genügend frische Luft. Infekte können den Körper zusätzlich schwächen.
Quelle: dpa, krankenkassenratgeber
