www.Grippe-Info.de-Aktuelle Informationen zur Virus-Grippe (Influenza) und Grippeimpfung

Gesundheits-Tipps

zur Übersicht

11.12.2008

Regelmäßige körperliche Aktivität gegen Burnout-Syndrom

Der Verein Pro Psychotherapie empfiehlt stressgeplagten Menschen regelmäßige Bewegung. Dies könne einem Burnout-Syndrom vorbeugen. Wer mit einem Bewegungsprogramm beginnt, sollte sich dabei aber nicht unter Zeit- und Leistungsdruck setzen. Schon zwei bis dreimal pro Woche eine halbe Stunde spazieren zu gehen, Fahrrad zu fahren, zu walken oder zu joggen reichen völlig aus. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, mehr körperliche Aktivität in den Alltag zu bringen. So könnten ab und an kurze Strecken zu Fuß zurückgelegt werden anstatt das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Den Experten zufolge sind Personen mit einem ausgeprägten Perfektionismus, Helfersyndrom oder krankhaftem Ehrgeiz für das Burnout-Syndrom besonders anfällig.

Neben körperlicher Aktivität sind aber auch Ruhephasen zur Vorbeugung von Erschöpfungszuständen wichtig. Menschen, die sich am Rand ihrer Belastbarkeit befinden, sollten sich deshalb jeden Tag einen Zeitraum von 15 bis 30 Minuten aussuchen, in dem sie sich ganz bewusst ausruhen. Empfehlenswert ist auch, nachts eine oder zumindest eine halbe Stunde länger zu schlafen. Actionfilme oder Krimis sollte man sich vor dem Schlafengehen nicht ansehen, weil sie einen ruhigen und erholsamen Schlaf beeinträchtigen können. Das gleiche gilt auch für Alkohol und schweres Essen. Für Berufstätige sollte ein Tag in Woche komplett arbeitsfrei und für die körperliche und seelische Regeneration reserviert sein. An diesem Tag sollte dann auch nicht stundenlang geputzt, gebügelt oder anderen Verpflichtungen nachgegangen werden.

Quelle: dpa

Stand: August 2010

zum Thema

Gesundheitstipps