Gesundheits-Tipps
10.04.2008
Tipps für die Behandlung von trockenen Nasen
Wer unter einer trockenen Nase leidet, sollte spezielle Nasensalben verwenden. Dies empfiehlt der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte. Sie spenden Feuchtigkeit und verhindern aufgrund ihrer weichen und flüssigen Konsistenz, dass die Flimmerhärchen in der Nase verkleben.
Normale Flüssigkeitscremes hingegen sollten nicht eingesetzt werden. Sie verkleben die Härchen, so dass diese Staubteilchen und Bakterien aus der eingeatmeten Luft nicht mehr herausfiltern und nach draußen befördern können. „Bei einer trockenen Nase ist diese Funktion beeinträchtigt, und durch die Cremes verschlechtert sie sich noch zusätzlich“, erklärt Michael Deeg vom Berufsverband. Im ungünstigsten Fall kann es dann sogar zu Entzündungen kommen.
Besonders empfehlenswert bei einer trockenen Nase sind auch Nasenspülungen und Nasenduschen. Dabei werden die Nasengänge mit einer speziellen Salzlösung, die in der Apotheke erhältlich ist, gespült. Die Nasenschleimhaut wird auf diese Weise befeuchtet, Keime, Schleim und Ablagerungen werden weggespült. Auch Sprays mit einer Kochsalz- oder Meerwasserlösung sind geeignet, um der Nase Feuchtigkeit zuzuführen. Auf keinen Fall sollte man die Nasenschleimhaut mit normalem Wasser benetzen, weil sie dadurch nur noch mehr austrocknet.
Quelle: dpa
