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06.06.2007

Bei Heuschnupfen Kleidung nicht im Freien trocknen

Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte versuchen, den Kontakt mit Blüten- oder Gräserpollen zu reduzieren. Das empfiehlt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin. Ganz aus dem Weg gehen kann man ihnen zwar nicht, weil Pollen das ganze Jahr über in der Luft schweben. Aber durch richtiges Verhalten lassen sich die Beschwerden durch Heuschnupfen, wie beispielsweise häufiges Niesen, einen Juckreiz in der Nase, aber auch einen gestörten Schlaf oder Halsschmerzen – verursacht durch das Schlafen mit offenem Mund – verringern. Den Experten zufolge sollte die Kleidung nach dem Waschen nicht im Freien getrocknet werden, weil dabei in den Textilien viele Pollen hängen bleiben. Auch beim Tragen von Hemd und Hose werden Pollen eingefangen. Deshalb ist es wichtig, die Kleidung täglich zu wechseln. Damit möglichst wenig Pollen in die Bettwäsche gelangen, sollte man sich nicht im Schlafzimmer umziehen und jeden Abend die Haare waschen.

Während der Zeit, in der Pollen, auf die man allergisch ist, besonders stark fliegen, sollte bei geschlossenem Fenster geschlafen und auch tagsüber weitestgehend auf ein Lüften der Wohnung verzichtet werden. Auch bei Autofahrten ist es ratsam, die Fenster nicht zu öffnen und die Lüftung auszuschalten. Hilfreich ist sicher, wenn man sich einen Pollenfilter in die Fahrzeuglüftung einbauen lässt. Vom Heuschnupfen geplagte rät die ABDA, bei starkem Pollenflug generell möglichst wenig im Freien zu sein. Polstermöbel und Teppiche sind Pollenfänger und sollten wenn möglich aus der Wohnung verbannt werden. Luftbefeuchter hingegen haben eine günstige Wirkung. Die Pollen nehmen die Feuchtigkeit aus der Luft auf, werden dadurch schwerer und sinken zu Boden. Auf diese Weise können sie nicht mehr eingeatmet werden. Nicht vergessen werde sollte, alle Flächen in der Wohnung möglichst häufig feucht abzuwischen.


Quelle: Bundesvereinigung der Deutschen Apothekerverbände ABDA

Stand: August 2010

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