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05.04.2007

Zu langes und zu heißes Duschen oder Baden schadet der Haut

Wer gerne häufig duscht oder in der Badewanne badet, sollte darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß ist. Auch wenn man lange unter der Dusche steht oder im Badewasser liegt, kann sich das ungünstig auf die Haut auswirken. Darauf weist die Deutsche Haut- und Allergiehilfe hin.

So können beispielsweise 4 Minuten unter der heißen Dusche ausreichen, um die gesamte schützende Fettschicht der Haut aufzulösen. Seife oder stark schäumende Duschgels sollten ebenfalls vermieden werden. Sie laugen die Haut oft zusätzlich aus, wodurch sie spröde wird und zu Irritationen neigt. Die Experten empfehlen, beim Duschen lauwarmes Wasser und milde Duschgels mit natürlichen Ölen zu verwenden. Auch beim Baden gehen der Haut schützende Fette verloren. Der Aufenthalt in der Badewanne sollte deshalb nicht länger als 10 bis 15 Minuten dauern und die Wassertemperatur 39 Grad Celsius nicht übersteigen. Als Badezusatz empfiehlt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe eine Badeöl, das rückfettend wirkt und dadurch die Haut pflegt.

Nach dem Duschen oder Baden ist es wichtig, die Haut mit pflegenden Lotionen einzucremen oder einzuölen. Sie geben ihr die verloren gegangenen Substanzen zurück. Am besten man trägt sie auf, solange die Haut noch warm ist und die Poren geöffnet sind. Pflegeöle können angewendet werden, wenn die Haut noch feucht ist. Dann ist der Feuchtigkeitsschutz des Öls sogar besonders groß.


Quelle: dpa

Stand: August 2010

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