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03.12.2004

Radfahren vermindert Gesundheitsrisiken

Eine Arbeitsgruppe der Sportuniversität Köln hat eine Vielzahl von Studien ausgewertet, die sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen des Radfahrens beschäftigten. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass Radfahren das Herzinfarktrisiko vermindert, die Rückenmuskulatur stärkt und die Gelenke schont. Bereits nach einer halbstündigen Fahrt mit dem Rad verringerten sich häufig Herzfrequenz und Blutdruck.

Wer länger als 40 Minuten in die Pedalen trete, stärke seine Ausdauer, so die Kölner Wissenschaftler. Radfahren, das länger als 50 Minuten dauere, rege den Fettstoffwechsel an. Der für das Radfahren typische, leicht nach vorne gebeugte Oberkörper fordere die Rückenmuskulatur und stärke sie. Auch die Kniegelenke würden geschont, weil bis zu 80 Prozent des Körpergewichtes vom Sattel getragen werden. Den Experten zufolge sei es besonders vorteilhaft, wenn längere Strecken gefahren werden. Sie empfehlen Radfahrern, ihren Sport, wenn möglich, in den Alltag zu integrieren, beispielsweise durch die tägliche Fahrt mit dem Rad ins Büro.


Quelle: dpa

Stand: August 2011

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