Gesundheits-Tipps
03.08.2006
Nach Bienen- oder Wespenstich auf allergische Reaktion achten
Nach einem Bienen- oder Wespenstich sollte man beobachten, ob die Rötung um die Einstichstelle größer wird. Ist das der Fall, könnte eine allergische Reaktion vorliegen, die von einem Arzt behandelt werden sollte. Die Aktion „Das sichere Haus“ empfiehlt, um den geröteten Hautbereich mit einem Kugelschreiber einen Kreis zu ziehen. Durch die Markierung lässt sich eine Veränderung des geröteten Hautbezirks leichter feststellen. Auch die Uhrzeit des Stiches sollte aufgeschrieben werden, um später zu wissen, wie schnell die Rötung zugenommen hat. Wer Schwierigkeiten oder keine Erfahrung hat, sich den Stachel aus der Haut zu ziehen, sollte das von einem Arzt machen lassen. Nach der Entfernung des Stachels sollte die Region um die Einstichstelle mit Eis oder kalten Umschlägen gekühlt werden.
Typisch für eine allergische Reaktion nach einem Bienen- oder Wespenstich sind auch flüssigkeitsgefüllte Blasen, die sich auf der Haut bilden. Zu den schwer wiegenden Symptomen, die aber eher selten auftreten, zählen Atemnot, kalter Schweiß, Erbrechen und Bewusstlosigkeit. Die Betroffenen müssen dann umgehend in ärztliche Behandlung. Besonders gefährlich sind auch Stiche in die Zunge oder den Rachen. Da das Gewebe nach dem Stich schnell stark anschwillt, besteht die Gefahr des Erstickens. Deshalb muss unverzüglich der Notarzt gerufen werden. Bis er eintrifft, sollten als Sofortmaßnahme Eiswürfel gelutscht oder kalte Getränke in kleinen Schlücken getrunken werden.
Quelle: dpa
