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03.03.2005

An kalten Tagen auf warme Füße achten

In der kalten Jahreszeit ist es wichtig, die Füße warm zu halten. Der aus Funk und Fernsehen bekannte Arzt Dr. Günter Gerhardt weist darauf hin, dass bei kalten Füßen auch die Schleimhäute schlechter durchblutet sind. Erkältungsviren gelangen über die Schleimhäute in unseren Körper. Dort werden sie von körpereigenen Abwehrzellen des Immunsystems unschädlich gemacht. Bei einer schlechten Durchblutung der Schleimhäute können diese Zellen aber nicht rechtzeitig zu den Schleimhäuten gelangen, um die Krankheitserreger abzuwehren, so Gerhardt. Wer warme Füße hat, ist daher gut gegen Erkältungsviren gewappnet.

Auch die Blase könne sich schnell entzünden, warnt der Mediziner. Frauen sind besonders häufig betroffen, weil die Erreger nur einen kurzen Weg zurücklegen müssen. "Wenn sich die Blase erkältet, setzen sich Erreger auf der Blasenschleimhaut fest und können dort Entzündungen verursachen. Liegt eine Entzündung der ableitenden Harnwege vor, ist es auch leider zu den Nieren nicht mehr weit", erklärt Gerhardt. Deshalb empfiehlt er, an kalten Tagen warme Unterwäsche anzuziehen.

Auch der Kopf sollte vor Kälte geschützt werden. Etwa 70% der Wärme, die der Körper abgibt, gehen über den Kopf verloren. "Eine Kopfbedeckung ist folglich eine sinnvolle Sache", so Gerhardt.

Quelle: swr.de

Stand: August 2011

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