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03.02.2006

Nasenspülungen für die kalte Jahreszeit

Besonders im Winter leidet die Nasenschleimhaut unter der trockenen Heizungsluft. Nach Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Apotheker (ABDA) in Berlin sind Nasenspülungen mit Salzlösungen eine gute Möglichkeit, eine trockene Nase zu behandeln. Die Salzlösungen dringen bis in die Nasennebenhöhlen vor, unterstützen den Heilungsprozess und spülen Reizstoffe und Keime von der Schleimhaut. So können Erkältungen und Borkenbildungen vermieden werden.

Bei einer ausgetrockneten Nase kann das Nasensekret nicht mehr abtransportiert werden und verdickt zur Borke. Die darunter liegende Schleimhaut wird brüchig und kann bluten. Wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum anhalten, kann die Nasenschleimhaut ihre Funktion verlieren, so die Experten. Auch das Geruchsvermögen kann darunter leiden. Außerdem können Keime in die Nase eindringen und eine Erkältung verursachen.

Zur Spülung der Nase empfiehlt die ABDA so genannte Nasenduschen. Mit ihrer Hilfe wird eine lauwarme Salzlösung bei schräg geneigtem Kopf durch ein Nasenloch in die Nase gegossen. Durch das andere Nasenloch tritt die Flüssigkeit dann wieder aus. Ein weiterer Tipp: Geheizte Räume sollten häufig gelüftet werden. Gegebenenfalls kann auch ein Luftbefeuchter die Qualität der Raumluft verbessern.


Quelle: dpa

Stand: August 2010

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