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02.11.2007

Mit magnesiumreicher Ernährung Wadenkrämpfen vorbeugen

Wer unter Wadenkrämpfen leidet, sollte bei seiner Ernährung auf magnesiumreiche Nahrungsmittel achten. Dazu gehören insbesondere Vollkornprodukte sowie Obst und Gemüse, so das Deutsche Grüne Kreuz (DGK). Magnesium ist ein Mineralstoff, der innerhalb unseres Stoffwechsels zahlreiche Aufgaben erfüllt und dabei unter anderem an den Abläufen der Muskelkontraktion beteiligt ist. Wird dem Organismus nicht genügend Magnesium zugeführt, kommt es zu den häufig nachts auftretenden Wadenkrämpfen. Eine magnesiumreiche Ernährung kann deshalb den schmerzhaften Attacken vorbeugen.

Treten Wadenkrämpfe häufig nachts im Schlaf auf, können auch Durchblutungsstörungen in den Beinen die Ursache sein. Durch ein Kissen, das im Bett unter die Knie gelegt wird, kann die Blutzirkulation in den Beinen verbessert werden. Zudem kann Überanstrengung beim Sport oder bei der Arbeit zu Wadenkrämpfen führen.

Bei einem Wadenkrampf kontrahiert die Wadenmuskulatur und kann sich nicht wieder entspannen. In diesem Fall muss sie so schnell wie möglich durch Ziehen der Zehen in Richtung Schienbein gedehnt werden. Auch Umhergehen und dabei fest mit dem Fuß auftreten kann helfen, den Krampf zu lösen. Kommt es immer wieder zu lang anhaltenden Wadenkrämpfen sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Quelle: dpa

Stand: August 2010

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