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02.04.2003

Artischocke: Arzneipflanze 2003

Wissenschaftler der Universität Würzburg ernannten die Artischocke zur Arzneipflanze 2003. Vor allem in den Blättern fanden die Experten zahlreiche Wirkstoffe: So genannte Flavonoide fördern die Regeneration von Leberzellen und schützen sie vor Schadstoffen, die Bitterstoffe der Heilpflanze verbessern die Verdauung und die so genannten Cynarine regen die Bildung von Gallensäuren an.

Durch den Genuss der Artischocke wird fettreiche Nahrung besser vertragen und die Produktion von Cholesterin in der Leber gedrosselt. Ob dieser Effekt auch das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen senkt, wird zur Zeit untersucht. Unabhängig davon, ist die in Salzwasser mit Zitronensaft gekochte Artischocke ein köstlicher Genuss – am besten schmecken die Blätter mit einem delikaten Knoblauch-Dip.

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Stand: August 2010

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