Gesundheits-Tipps
02.03.2006
Erkältungsmittel können Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen
Wer Medikamente gegen eine Erkältung nimmt, sollte damit rechnen, dass seine Leistungsfähigkeit beim Auto fahren beeinträchtigt werden kann. Darauf weist der TÜV Rheinland in Köln hin. Auch rezeptfreie Hustensäfte oder Nasentropfen können die Konzentrationsfähigkeit verringern. Zudem führen manche Mittel zu Müdigkeit. Verkehrsexperten schätzen, dass etwa jeder vierte Verkehrsunfall in Deutschland zumindest teilweise durch die Einnahme von Arzneimitteln verursacht wird.
Die Experten des TÜV raten Autofahrern deshalb, erst die Packungsbeilage von Erkältungsmitteln zu lesen bevor sie genommen werden. Eine weitere Möglichkeit sei, seinen Arzt oder Apotheker nach Nebenwirkungen zu fragen. Um Risiken zu vermeiden, sollten Medikamente verlangt werden, die sich nicht nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit auswirken. Im Zweifelsfall sollte man das Auto lieber stehen lassen und öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Denn wer aufgrund der eingenommenen Medikamente einen Unfall verschuldet, verliert den Sachverständigen zufolge seinen Versicherungsschutz. Zudem drohen der Verlust des Führerscheins und Bußgelder.
Quelle: dpa
