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02.02.2005

Ernährungstipps für den Karneval

Karnevalisten sollten beim Genuss von alkoholischen Getränken mit viel Kohlensäure zurückhaltend sein. "Kohlensäure bewirkt eine bessere Durchblutung der Magenschleimhaut", erklärte Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Deshalb gelangt der Alkohol, wenn er gemeinsam mit Kohlensäure getrunken wird, rascher in den Blutkreislauf, als dies bei Spirituosen ohne Kohlensäure der Fall ist. So kommt es, dass prickelnde Alkoholika wie beispielsweise Sekt und Champagner schneller betrunken machen. Damit der Rausch nicht zu schnell eintritt, empfiehlt die Ernährungsexpertin, vor und während der feuchtfröhlichen Sitzungen, Kneipentouren und Feiern etwas zu essen. Ist der Magen gefüllt, verzögert sich die Aufnahme von Alkohol ins Blut, vor allem wenn die Nahrung fett-, kohlenhydrat- und eiweissreich ist. Konkrete Empfehlungen hat sie auch parat. So seien vor der Feier ein Omelett oder Lasagne eine gute Grundlage. Für Zwischendurch rät die Expertin zu Nudelsalat oder in Öl eingelegten Oliven.

Da bei Alkoholgenuss über die Nieren vermehrt Flüssigkeit ausgeschieden wird, sollte während der Party immer mal wieder ein Glas stilles Wasser oder Apfelschorle getrunken werden. Dadurch kann der Flüssigkeitsverlust zumindest teilweise wieder ausgeglichen werden. Zu wenig Flüssigkeit kann auch der Grund für die Kopfschmerzen am nächsten Morgen sein. "Bereits ein geringer Flüssigkeitsverlust dickt das Blut ein wenig ein, und das reizt die Hirnhaut", warnt Gahl. Gegen den Karnevalskater gebe es kein Allheilmittel. "Wenn es soweit gekommen ist, kann man nicht mehr allzu viel tun." Durch den Alkohol werden dem Organismus gemeinsam mit der Flüssigkeit auch Mineralstoffe und Vitamine entzogen. Um diesen Verlust auszugleichen, sollten am nächsten Tag herzhafte Eintöpfe mit Hülsenfrüchten sowie Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen.


Quelle: dpa

Stand: August 2010

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